|
|||
|
|
||
Dass dennoch viele von uns sich (zu oft) von dieser lohnendsten Lektüre abhalten lassen, ist auf die unterschiedlichsten Ursachen und Gründe zurückzuführen.
Häufig hängt es damit zusammen, dass uns der überragende Wert der Bibel zu wenig bewusst ist. Nicht selten lassen wir es auch zu, dass die Inhalte der biblischen Botschaft in der Hektik des Alltags verdunkelt und in den Hintergrund gedrängt werden, sei es durch Arbeit, Termine, Vergnügen, Hobbys, Medienkonsum - so sinnvoll und nötig diese im Einzelnen auch sein mögen - oder auch durch unbereinigtes Fehlverhalten. Und wir tun gut daran, immer wieder inne zu halten, um die Wertvorstellungen, die Prioritäten und die Verhaltensmuster, die unser Leben bestimmen, unter die Lupe zu nehmen und bei Bedarf zu korrigieren.
Ein wichtiger Problembereich, der manchem an der Bibel Interessierten besonders zu schaffen macht und ihn nicht selten von der Lektüre abhält, ist der der Bibelübersetzung.
Die einen sind durch die Vielfalt des Übersetzungsangebotes verunsichert: Weshalb gibt es so viele unterschiedliche Bibelübersetzungen? Es können doch unmöglich alle Recht haben. Zu welcher darf oder soll ich denn greifen?
Andere haben zwar - auf bestimmte Empfehlungen hin - eine Wahl getroffen; die Lektüre erweist sich jedoch als mühsam, und die Freude daran schwindet zusehends. Dies nicht etwa, weil sie mangelndes Interesse am Inhalt hätten, sondern ganz einfach deshalb, weil der Text so schwierig zu verstehen ist, dass ihnen an vielen Stellen schleierhaft bleibt, was denn eigentlich gemeint ist. Immer wieder stolpern sie über Ausdrucksweisen, mit denen sie wenig oder nichts anzufangen wissen, über Wörter, Sätze und Verse, deren Bedeutung sie nicht verstehen, und - wen wundert's - über ganze Abschnitte, Kapitel, Bücher der Bibel, deren Botschaft sich ihnen nie erschließt. Die Folge ist, dass sie sich vielleicht auf das Konsumieren einzelner Kernsprüche (wie etwa in Losungsbuch oder Kalenderzettel präsentiert) zurückziehen und auf eine eigentliche Bibellektüre (das Durchgehen ganzer Kapitel, Bücher, Testamente) und damit auf wertvollste von Gott für jeden bereitgehaltene Schätze ganz verzichten.
| Wer das Bibellesen vernachlässigt, verzichtet auf wertvollste Schätze |
Nach meiner Überzeugung ist es jedoch völlig unnötig, sich die Freude an der lohnendsten Lektüre durch irgendetwas nehmen zu lassen. Auf jeden Fall besteht im Blick auf die Übersetzungen keinerlei Anlass dazu. Dies möchte ich auf den folgenden Seiten deutlich machen.[ 1 ]
In einem ersten Teil wollen wir sehen,
In einem zweiten Teil soll eine Auswahl von aktuellen deutschen Bibelübersetzungen kurz vorgestellt und beurteilt werden. Der Schlussteil enthält eine Reihe von Tipps für eine Gewinn bringende Bibellektüre.
Es gibt keine absolut "richtigen" Übersetzungen; keine von ihnen "hat" völlig "Recht": keine stimmt inhaltlich - und auf den Inhalt kommt es an - voll und ganz mit dem Original überein. Die inhaltliche Übereinstimmung zwischen Original und Übersetzung kann unmöglich je absolut und vollkommen sein, weil a)
All dies lässt sich besser nachvollziehen, wenn wir uns über die wesentlichen Punkte des Übersetzungsprozesses klar werden (vgl. die schematisierte Darstellung auf S. <$R[P#,ueprozess,1,,0,#1]34>ff.). Auf einen einfachen Nenner gebracht, geht es beim Übersetzen - biblischer wie außerbiblischer Texte - um folgende Doppelforderung: Der Inhalt bleibt, die Form wird verändert! Daraus ergeben sich zwei Hauptarbeitsschritte:
1.
| Wer übersetzen will, muss das Original zuerst einmal verstehen |
Anders ausgedrückt: Wer übersetzen will, muss das Original zuerst einmal verstehen; nur was einer selber verstanden hat, kann er auch für andere (sinnvoll) wiedergeben. Das Bemühen um den vom Originalautor gemeinten Textsinn, die Textdeutung, ist also fester Bestandteil des Übersetzungsprozesses (fragwürdig, zumindest missverständlich sind daher Äußerungen wie: "hier wurde der Text ja gar nicht übersetzt, sondern gedeutet"; denn jede Übersetzung setzt eine bestimmte Deutung voraus).
2.
Bei alledem sieht sich der Übersetzer immer wieder bestimmten Schwierigkeiten gegenüber. Und mit diesen hängt es zusammen, weshalb das Übersetzen zu den anspruchsvollsten intellektuellen Tätigkeiten überhaupt zählt. Es handelt sich a)
a)
Zum Beispiel ist das, was durch das deutsche Wort " Uhr" bezeichnet wird, im Englischen in zwei Bereiche aufgeteilt und mit separaten Wörtern verbunden: Mit "watch", wenn man die Uhr mit sich trägt, mit "clock", wenn dies nicht der Fall ist. Andererseits stehen dem englischen "mouth " zwei deutsche Wörter gegenüber: "Mund" (bei Menschen) und "Maul" (bei Tieren). Das Wort "vine" des Mark-Twain-Zitats (Beispiel
Zum selbstverständlichen Rüstzeug des Übersetzers gehört daher eine überdurchschnittlich gute Vertrautheit mit den Sprachregeln sowohl der Original- als auch der Zielsprache, wobei er die Bereiche besonders gut im Griff haben muss, in denen sich die beiden Sprachen voneinander unterscheiden. Zwar versetzt selbst die beste Vertrautheit mit den Sprachregeln - die zudem weniger starr anwendbar sind, als gemeinhin angenommen - den Übersetzer nicht in die Lage, den Inhalt des Originals mit letzter Sicherheit zu erschließen bzw. ihn absolut originalgetreu in der Zielsprache (in unserem Fall im Deutschen) auszudrücken. Dennoch ist bei geeigneter Sprachkompetenz (und Anstrengung) eine "gute", - für den jeweiligen Zweck - angemessene ("adäquate") Sicherheit bzw. Originaltreue möglich, da jede Sprache über Mechanismen verfügt, die im Normalfall dafür sorgen, dass die Mehrdeutigkeit der einzelnen Ausdrucksmittel (vor allem durch sprachliche und sachliche Hinweise aus dem Textzusammenhang) in der konkreten Einzelsituation neutralisiert sowie die Unschärfe der Sprachregeln (durch das mehrfache Ausdrücken desselben Inhalts ["Redundanz"]) ausgeglichen werden. Die Verbindung von "vines" mit "tomato" in Beispiel
| Jede Sprache verfügt über Mechanismen, um Mehrdeutigkeiten zu neutralisieren |
b)
Um dem Inhalt des Originals - beim ersten wie beim zweiten Schritt - optimal gerecht zu werden, wird dem Übersetzer insbesondere auch stets daran gelegen sein, sich möglichst weitgehend auf den Autor und dessen Welt einzulassen, sich mit ihm zu identifizieren. Ginge es um das Werk von Mark Twain, würde er sich intensiv mit Person und Gesamtwerk dieses Autors beschäftigen im Bestreben, sich seinen Horizont zu Eigen zu machen, möglichst "in seine Haut zu schlüpfen", um ja mit dem Inhalt von Tom Sawyers Abenteuer ganz im Sinn des Autors umzugehen.
In diesem Bereich tritt die Einzigartigkeit der Bibel besonders hervor. Einerseits ist sie zweifellos ein Buch, das von normalen Menschen in normalen Sprachen verfasst ist und dessen Inhalt zunächst sprachlich-sachlich nicht grundsätzlich anders angegangen werden muss als der anderer Bücher (d.h. mindestens so gründlich und transparent). Andererseits - und dies wird von vielen (auch von vielen Theologen) nicht ernst genug genommen - ist die Bibel (so legt es eine unvoreingenommene, sorgfältige Lektüre nahe) das Handbuch des Schöpfers für die Menschen, das Jesus Christus, unseren Retter, zum Hauptthema hat; Gott hat diese normalen Menschen in besonderer Weise befähigt ("inspiriert"), genau die Inhalte auszudrücken, die er uns vermitteln wollte. Sowohl der einzigartige (hinter den menschlichen Verfassern stehende) Autor als auch der einzigartige Inhalt erfordern eine einzigartige Qualität der Identifizierung mit Autor und Werk: Bei aller unverzichtbaren Sachkompetenz sollten Bibelübersetzer (wie alle die, die den Inhalt der Bibel zu verstehen suchen) sich mit Haut und Haar auf die "Welt" des göttlichen Autors und dessen Botschaft einlassen (sprich: engagierte Christen werden), fest entschlossen, (als Übersetzer wie als Privatperson) ihm und dem, was er sagt, kompromisslos gerecht zu werden.
| Der Übersetzer muss sich so weit wie möglich auf den Autor und dessen Welt einlassen |
In vielen Fällen wird das verfügbare Informationsmaterial jedoch unzureichend bleiben, bei Mark Twain etwa in Bezug auf den genauen sachlichen Sinn des einen oder anderen Slangausdrucks (vgl. das [allerdings erklärbare] "jimpson" weeds), der Bibel zum Beispiel in Bezug auf die genaue Bedeutung von Tier-, Pflanzen-, Edelsteinbezeichnungen u.ä.
Grundsätzlich unvollkommen bleiben wird auch die Identifizierung mit dem Autor und dessen Welt (und wer wollte dies in Blick auf Gott und sein Wort bestreiten?). Daher ist auch unter sachbezogenen Gesichtspunkten die (inhaltliche) Übereinstimmung zwischen Original und Übersetzung niemals absolut. Dennoch darf im Normalfall - bei geeigneter Sachkompetenz und Identifizierung mit dem Autor und dessen Welt (bei der Bibel einschließlich einer unbestechliche Loyalität gegenüber Gott und dessen Offenbarung) - mit einer "guten", angemessenen ("adäquaten") Übereinstimmung gerechnet werden (bei richtig verstandener Bibelübersetzung nicht zuletzt dank göttlichen Beistands). Dabei kann von folgender Tendenz ausgegangen werden: Je zentraler die zur Debatte stehenden Inhalte für die Zielsetzungen des Originals sind, umso eindeutiger dürften seine Angaben dazu auch sein und umso stärker dürfte damit die (inhaltliche) Übereinstimmung zwischen Übersetzung und Original in diesen Bereichen ausfallen.
Absolut "richtige" Übersetzungen gibt es also nicht, mehr oder weniger gute (für den jeweiligen Zweck angemessene ["adäquate"]) hingegen schon. Die Qualität einer Übersetzung hängt in hohem Maß von ihrer inhaltlichen Übereinstimmung mit dem Original, von ihrer Originaltreue, ab: Je größer die Originaltreue, umso besser die Übersetzung.
| Absolut »richtige« Übersetzungen gibt es nicht, mehr oder weniger gute hingegen schon |
Wie oben festgestellt, ist Originaltreue das erste Haupterfordernis, das eine gute Übersetzung erfüllen muss. Auf der Wichtigkeitsskala steht es an oberster Stelle. Doch ein zweites folgt ihm nur in kleinem Abstand: die Verstehbarkeit. Die Übersetzung muss mit dem Original auf jeden Fall inhaltlich möglichst gut (angemessen ["adäquat"]) übereinstimmen; doch der Inhalt des Originals sollte in der Zielsprache auch in einer Weise ausgedrückt sein, dass ihn die anvisierten Benutzer verstehen, und zwar im Normalfall mindestens so gut, wie dies bei den (originalsprachlichen) Lesern und Hörern des Originals der Fall ist bzw. war.
| Ausgangspunkt: ORIGINAL |
|---|
Inhalt des Originals durch den Autor ausgedrückt, gleichsam »verpackt«, in der Form der Originalsprache, d.h. mit den in der jeweiligen Sprache gebräuchlichen Ausdrucksmitteln: mit ihren Lauten bzw. Buchstaben, Wörtern, Wortformen, Wortverbindungen, Wortstellungsmustern, Sätzen, Satzkombinationen, Satz-, Abschnitt- und Textanordnungsmustern. |
Beispielsweise ist der Inhalt des Kinderbuchklassikers The Adventures Of Tom Sawyer (deutsch Tom Sawyers Abenteuer) im Original durch Mark Twain mit Hilfe englischer Ausdrucksmittel festgehalten, so 1. Kapitel, Anfang von Abschnitt 11: Beispiel 1: She went to the open door and stood in it and looked out among the tomato vines and „jimpson” weeds that constituted the garden. No Tom. Der Inhalt der Bibel ist durch die (inspirierten) Originalautoren mit Hilfe hebräischer, aramäischer und griechischer Ausdrucksmittel wiedergegeben worden, zum Beispiel Apg 12,13 (griechisch; hier in vereinfachter Umschrift; eine mögliche buchstäbliche Entsprechung steht in Klammern): Beispiel 2: krusantos [klopfend/geklopft habend] de [aber/und] autu [seiner/er] tän [die] thyran [Tür] tu [des] pylonos [Toreingangs] prosälthen [herzu kam] paidiskä [Dienerin] hypakusai [um zu hören, wer da ist] onomati [mit Namen] Rhodä [Rhode]. |
1. Schritt – Den Inhalt des Originals erschließen: »EXEGESE« |
|---|
Der Inhalt des Originals ist aus der Form der Originalsprache (mit Berücksichtigung der Situation u.ä.) erschlossen, »ausgepackt« (1. Schritt). |
Der in The Adventures Of Tom Sawyer bzw. in der Bibel ausgedrückte Inhalt wird anhand der englischen bzw. hebräischen, aramäischen oder griechischen Sprachregeln im Licht des jeweiligen sprachlichen, literarischen und sachlichen Zusammenhangs erschlossen (1. Schritt).
|
| 2. Schritt – Den Inhalt in der Zielsprache ausdrücken: NEUFORMULIERUNG |
|---|
| Ziel: ÜBERSETZUNG |
|---|
Inhalt des Originals durch den Übersetzer ausgedrückt, »verpackt«, in der Form der Zielsprache, d.h. in unserem Fall mit den in der deutschen Sprache gebräuchlichen Ausdrucksmitteln: mit ihren Lauten bzw. Buchstaben, Wörtern, Wortformen, Wortverbindungen, Wortstellungsmustern, Sätzen, Satzkombinationen, Satz-, Abschnitt- und Textanordnungsmustern. Eine gute (bzw. für den jeweiligen Zweck angemessene [»adäquate«]) Übersetzung ist:
|
Eine gute Übersetzung von Mark Twains Buch bzw. der Bibel für Deutschsprachige gibt den Inhalt des jeweiligen Originals möglichst unversehrt wieder, tut dies jedoch mit Hilfe von Ausdrucksmitteln, wie sie im Deutschen geläufig sind, und zwar in einer Weise, dass die anvisierten Leser den Inhalt optimal verstehen, was im Fall der obigen Zitate etwa wie folgt aussehen kann: Beispiel 1: Sie trat an die offene Haustür, blieb stehen und ließ den Blick über die Tomatenstöcke und Stechapfelbüsche schweifen, aus denen der Garten bestand. Weit und breit kein Tom. Beispiel 2: Als er am Außentor klopfte, kam eine Dienerin namens Rhode, um zu hören, wer da sei. |
Da sich - wie bereits gesehen - die einzelnen Sprachen der Welt in Bezug auf die einzusetzenden Ausdrucksmittel grundsätzlich - wenn auch in einem mehr oder weniger großen Ausmaß - voneinander unterscheiden, wird sich die sprachliche Form der Übersetzung notwendigerweise mehr oder weniger deutlich von der des Originals abheben. Ein Übersetzer (bzw. - wie bei größeren Projekten üblich - ein Übersetzerkomitee), dem tatsächlich an (inhaltlicher) Originaltreue und an Verstehbarkeit gelegen ist, wird bei seinem Neuformulierungsbemühen (zweiter Schritt des Übersetzungsprozesses) nicht zögern, sich genau der zielsprachlichen Ausdrucksmittel zu bedienen, die für das Erreichen dieses Ziels am besten geeignet sind, selbst wenn diese in mancherlei Hinsicht von denjenigen des Originals abweichen sollten. Trotz bzw. gerade wegen seiner Entschlossenheit, den Inhalt des Originals möglichst vollständig aufzugreifen und wiederzugeben - vom Sinn des Einzelwortes, über den der Wortkombinationen, den des Satzes bis hin zu den durch Satz- und Abschnittskombinationen und deren Anordnung bezeichneten Gedankengängen -, wird er es im Interesse einer optimalen Verstehbarkeit durchaus in Kauf nehmen, dass originalsprachliche und zielsprachliche Form auseinandergehen, nicht nur in Bezug auf die verwendeten Laute bzw. Buchstaben, Wörter und Wortformen (wobei die Wortart ohne weiteres wechseln kann), sondern auch was die Wortverbindungen, Wortstellungsmuster, Sätze, Satzkombinationen, Satz-, Abschnitt- und Textanordnungsmuster angeht.
| Eine gute Übersetzung gibt den Inhalt möglichst unversehrt wieder, aber mit Ausdrucksmitteln der deutschen Sprache |
Denn er ist sich bewusst: Würde er - einer häufig gestellten Forderung folgend - vor allem darauf achten, dass die Übersetzung in ihrer sprachlichen Form mit dem Original übereinstimmt, hätte dies unweigerlich eine gravierende Qualitätseinbuße zur Folge, die sich auf beide Hauptmerkmale einer guten Übersetzung, die Originaltreue und die Verstehbarkeit, erstrecken würde. Da sich Einzelsprachen im Blick auf Bedeutungs- bzw. Funktionsumfang ihrer Ausdrucksmittel z.T. erheblich voneinander unterscheiden, zieht größere formale automatisch geringere inhaltliche Nähe zum Original nach sich (der gemeinte Inhalt wird mehr oder weniger stark verdunkelt oder entstellt). Und da die Verstehbarkeit in höchstem Maß von der Beachtung der spezifischen grammatischen und stilistischen Regeln der jeweiligen Sprache abhängig ist, kommt jedes Festhalten an originalsprachlichen Formregeln (gegen die Gebrauchsweisen der Zielsprache) grundsätzlich einer Entscheidung gegen optimale Verstehbarkeit gleich. Der von vielen so hoch gehaltene Grundsatz der Formtreue hat in bestimmten Zusammenhängen zwar durchaus seine Berechtigung (siehe unten), doch diesem müssen im Normalfall die beiden Haupterfordernisse, optimale (inhaltliche) Originaltreue und Verstehbarkeit, deutlich übergeordnet bleiben.
Ein kleines (nicht besonders ausgewähltes) Beispiel aus Tom Sawyers Abenteuer möge diesen Grundsatz veranschaulichen: Aus
wird in der Rowohl-Übersetzung (1962/96) das gut verständliche und inhaltlich angemessene
| Wer an den Formregeln des Originals festhält, entscheidet sich gegen die Verstehbarkeit |
dagegen würde ein formorientiertes Vorgehen etwa zu folgendem äußerst unbefriedigenden Ergebnis führen:
Diese Fassung ist unbefriedigend - inhaltlich schief und schwer verständlich -, weil sie nicht deutschem Sprachgebrauch entspricht: Es hätte angegeben werden müssen, was sie nicht beendete (dies ist aus dem Zusammenhang zu erschließen); der offensichtliche Sinn des Originals hätte gemäß deutschen Sprach- und Stilregeln neu ausformuliert werden sollen.
Noch etwas ist im Blick auf Verstehbarkeit zu beachten: Verstehbarkeit ist keine feste Größe, und zwar in zweierlei Hinsicht:
Erstens ist absolute Verstehbarkeit so wenig erreichbar wie vollkommene (inhaltliche) Originaltreue. Ja, erfahrungsgemäß ist es gerade das Bemühen um Verstehbarkeit (bei gleichzeitiger Wahrung der Originaltreue), was das Übersetzen zu einer so ungeheuren intellektuellen Herausforderung macht (meist gestaltet sich der zweite Schritt des Prozesses als wesentlich schwieriger als der erste). Ziel jedes verantwortungsbewussten Übersetzens wird optimale Verstehbarkeit sein, eine Verstehbarkeit, wie sie sich für den jeweiligen Zweck bzw. im Blick auf die anvisierten Benutzer als angemessen ("adäquat") erweist. Je nach Kompetenz und Einsatz wird dies unterschiedlich gut gelingen.
Zweitens können Benutzer, die an sich dieselbe Sprache (etwa deutsch) sprechen, eine Übersetzung unterschiedlich gut verstehen. Denn bei näherem Hinsehen zeigt es sich, dass ihre gemeinsame Sprache im Grunde aus einer ganzen Familie von verschiedenen "Sprachen", genauer Sprachvarietäten, besteht, die sich beim Ausdrücken derselben Inhalte z.T. recht unterschiedlicher Mittel bedienen, sodass es zwischen den Angehörigen der einzelnen Varietäten zu mehr oder weniger erheblichen Verständigungsschwierigkeiten kommen kann, auf jeden Fall aber die Texte der jeweils anderen Gruppe nicht optimal verstanden werden. Dies hängt mit der so genannten "dynamischen" Seite der Sprache zusammen: Bei aller für die Kommunikation notwendigen Stabilität sind sämtliche Sprachen der Welt auch stets in Bewegung. Sie sind grundsätzlich so stabil, wie sich dies für ihren Hauptzweck, die Kommunikation zwischen Personen, unabdingbar erweist; gleichzeitig sind sie aber auch in dem Ausmaß variations- und wandlungsfähig, wie dies angesichts sich ständig verändernder Situationen und Bedürfnisse der Einzelnen und der Gemeinschaft förderlich erscheint.
| Alle Sprachen der Welt sind stets in Bewegung |
Zum einen wandelt sich jede Sprache im Laufe der Zeit. Der Gebrauch von Wörtern und Wortverbindungen sowie - allerdings weniger ausgeprägt und weniger schnell - die Wortformen und der Satzbau, vor allem aber die Stilregeln können sich innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit so stark verändern, dass viele von uns nicht nur Texte aus dem sechzehnten, achtzehnten oder neunzehnten, sondern auch solche des frühen zwanzigsten Jahrhunderts nur mit Mühe verstehen. Wenn Tamar in 1. Mose 38,16 in den Bibelausgaben des neunzehnten Jahrhunderts noch als "Schnur" (= Schwiegertochter) bezeichnet wurde, ist das für die meisten von uns heute völlig unverständlich (ähnlich auch Ausdrücke wie "von dannen fürbaß" für "von dort weiter" oder "weiland" für "einst"); und das unseren Urgroßeltern noch geläufige "im Verein mit" für "gemeinsam mit" empfinden wir als fremdartig.
Zum anderen begegnet man in allen Sprachen der Welt auch regionalen Unterschieden, und zwar nicht nur solchen, die die (offensichtlich unterschiedlichen) Mundarten betreffen, sondern auch immer wieder Unterschieden im Gebrauch der offiziellen Hochsprache, was zu mehr oder weniger gravierenden Missverständnissen führen kann. Was der Deutsche als "Kochtopf" bezeichnet, ist für den Schweizer auch in der Hochsprache eine "Pfanne". Wer in der Schweiz sagt, eine Person werde "versorgt", meint in der Regel, die Person werde in einer Anstalt untergebracht.
Zum Dritten können in einer Sprache recht auffällige Gebrauchsunterschiede mit der Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verbunden sein: Was einem Teenager, einem Feuilletonleser oder einem "Insider" (zum Beispiel der christlichen Subkultur) jeweils als - sprachlich - ganz normal erscheint, kann einem Älteren, einem an Schöngeistigem weniger Interessierten oder einem Zunftfremden völlig undurchsichtig bleiben. Man denke etwa an Ausdrücke wie "Freudigkeit" oder "anbefehlen" des evangelikalen Wortschatzes.
Ein in der heutigen Zeit arbeitender Übersetzer, der seine Aufgabe (die möglichst effektive Vermittlung des Originalinhalts) ernst nimmt, sieht sich sprachlich-stilistisch (im Normalfall) nicht in erster Linie den Regeln vergangener Zeiten oder zielgruppenfremden Gebrauchsweisen verpflichtet, sondern stellt sich mit aller Entschlossenheit (sprachlich) auf die Menschen ein, für die seine Übersetzung bestimmt ist (ähnlich wie er dies beim ersten Schritt, bei der Erschließung des Originalinhalts, [allerdings nicht nur sprachlich, sondern auch sachlich] gegenüber dem Autor und seiner Welt tut). Um hier ein Optimum zu erreichen, wird er alle verfügbaren Mittel einsetzen. Dabei können zum Beispiel Verstehbarkeitstests eine wichtige Rolle spielen (Angehörige der anvisierten Zielgruppe lesen Probefassungen der Übersetzung und tragen durch ihre Rückmeldungen - sorgfältig ausgewertet - zur Optimierung der Übersetzung bei).
Wichtigste Kennzeichen einer guten (angemessenen ["adäquaten"]) Übersetzung sind also (inhaltliche) Originaltreue und Verstehbarkeit. Diese haben (im Normalfall) den Vorrang vor allen anderen Gesichtspunkten, insbesondere auch vor der Formnähe zum Original.
| Wichtigste Kennzeichen einer guten adäquaten Übersetzung sind also inhaltliche Originaltreue und Verstehbarkeit |
Beim bisher Gesagten stand uns der "Normalfall" vor Augen: Die Zielsetzung der Übersetzung leitet sich weitestgehend vom Original selbst ab: Der Inhalt des Originals soll in der Zielsprache (in unserem Fall deutsch) möglichst unversehrt wiedergegeben werden, und zwar möglichst in einer Weise, dass die Übersetzung für die anvisierten Benutzer mindestens so gut verstehbar ist, wie es das Original für die originalsprachlichen Leser und Hörer war.
Wer den Kinderbuchklassiker The Adventures Of Tom Sawyer für unsere Zeit übersetzen will, wird Vorrede und Haupttext des Originals von Mark Twain folgend die Originalinhalte sorgfältig aufgreifen und sie in einer Weise ausdrücken, dass die heute lebenden deutschsprachigen Kinder sich möglichst so gut daran erfreuen können, wie dies der Autor seinerzeit beabsichtigte (Twain: "mainly for the entertainment of boys and girls") und wie es offensichtlich auch geschehen ist.
Hauptthema der Bibel ist die Botschaft von Jesus Christus, die für alle Völker der Erde (Stämme und Sprachgemeinschaften [vgl. etwa Offenbarung 5,9]), für Menschen jeder Klasse und Gruppierung (vgl. Galater 3,28) bestimmt ist. Von einer guten (angemessenen ["adäquaten"]) Bibelübersetzung darf erwartet werden, dass sie sich an diesen Zielsetzungen des Originals orientiert, dass sie den Inhalt des Originals nicht nur unverfälscht wiedergibt, sondern ihn auch tatsächlich vermittelt, "kommuniziert", einem möglichst großen Kreis von Menschen innerhalb einer Sprachgemeinschaft (in unserem Fall möglichst vielen Deutschsprachigen unserer Zeit), nicht nur christlichen "Insidern", sondern auch den Fernstehenden, ohne unnötige sprachliche (!) Stolpersteine zugänglich macht.
| Gottes Wort soll auch den Fernstehenden, ohne unnötige sprachliche Stolpersteine zugänglich gemacht werden |
Bei diesem "normalen" Übersetzungstypus, spricht man heutzutage gewöhnlich von "kommunikativer" Übersetzung (früher von "dynamisch-" oder "funktional-äquivalenter" Übersetzung). Es ist der Übersetzungstypus, der sich nicht nur beim ersten Schritt (der Erschließung des Originalinhalts), sondern speziell auch beim zweiten (der Neuformulierung in der Zielsprache) bewusst an die Zielsetzungen des Originals anlehnt.
Da eine Übersetzung, selbst die originalkonformste, weder das Original zu ersetzen noch alle denkbaren (legitimen) Bedürfnisse abzudecken vermag, gibt es neben dem "normalen" zu Recht auch eine Reihe besonderer Übersetzungstypen, die auf speziellere Zielsetzungen ausgerichtet sind.
Zum einen sind dies die Übersetzungen, bei denen die Übereinstimmung mit der sprachlichen Form des Originals stärker im Vordergrund steht als beim kommunikativen Typus. Dieser formorientierte Übersetzungstypus kommt denjenigen Benutzern entgegen, die ein besonderes wissenschaftliches, ästhetisches oder auch anders motiviertes Interesse an den Einzelheiten der sprachlichen Ausformulierung des Originals haben, etwa an dessen eigentümlicher Wortwahl (einschließlich uns fremder Bilder und Metaphern), dem Gebrauch grammatischer Formen (zum Beispiel des Verbs), dem Satz und anderem. Je nach besonderer Zielsetzung kann diese Formnähe zum Original mehr oder weniger ausgeprägt sein.
Am einen Ende des Spektrums begegnen wird den so genannten Interlinearversionen, Ausgaben, bei denen die Übersetzung jeweils zwischen zwei Originalzeilen (eben "interlinear") gesetzt ist; unter jedem Wort des Originals steht nach Möglichkeit ein entsprechendes zielsprachliches (in unserem Fall deutsches) Wort. Für Apg 12,13 könnte das etwa wie folgt aussehen:
| krusantos | de | autu | tän | thyran | tu |
| klopfend/ geklopft habend | aber/ und | seiner/ er | die | Tür | des |
| pylonos | prosälthen | paidiskä | hypakusai | onomati | Rhodä |
| Toreingangs | herzu kam | (eine) Dienerin | (zu) hören, wer da sei | mit Namen | Rhode |
Da hier die Übereinstimmung mit der sprachlichen Form des Originals (einschließlich der Wortstellung) eindeutig Vorrang hat vor der Beachtung irgendwelcher zielsprachlicher Sprach- und Stilregeln, sind hier die (inhaltliche) Originaltreue, besonders aber die Verstehbarkeit auf ein solches Minimum reduziert, dass die interlineare Übersetzung gewöhnlich durch eine "kommunikativere" - etwa in einer separaten Spalte gedruckt - ergänzt wird. Interlinearversionen (nicht selten versehen mit Angaben zu Wortart und -form) sind ein wichtiges Hilfsmittel der vergleichenden Sprach- und Literaturwissenschaften; zu ihnen greifen gerne - manchmal zum Verdruss ihrer Lehrer - auch manche, die sich in eine Fremdsprache neu oder wieder einlesen möchten.[ 3 ]
In ihrer Form dem Original nicht ganz so nah sind die so genannten konkordanten Übersetzungen: Sie orientieren sich in der Wahl der grammatischen Formen und dem Satzbau stärker an der Zielsprache, lassen sich aber vor allem in ihrer Wortwahl weitestgehend vom Original her bestimmen, sodass - wenn immer möglich - jedes Wort der Übersetzung stets einem bestimmten Wort des Originals entspricht (mit diesem "konkordant" ist). So wird Apg 12,13 in der Übersetzung des Konkordanten Verlags (von 1958) wie folgt wiedergegeben (ohne Sonderzeichen zitiert):
Wer nicht über die notwendigen Originalsprachkenntnisse verfügt, hat dadurch die Möglichkeit, dem Wortgebrauch des Originals nachzugehen. Weil sich Wörter wie alle übrigen Ausdrucksformen zweier Sprachen - wie oben bereits verschiedentlich dargelegt - in ihrem Bedeutungs- oder Funktionsumfang auf vielerlei Weise voneinander unterscheiden, wird ihm darin allerdings der Inhalt des Originals auf weiten Strecken höchst ungenau und nur schwer verstehbar (weil undeutsch) wiedergegeben (siehe zum Beispiel das irreführende "gehorchen", zwar Hauptbedeutung des Originalwortes, doch hier ist eindeutig die [seltenere] Bedeutung "hören, wer da sei" gemeint). Denn wollte er die Texte wirklich verstehen, so müsste er mit den Sprachregeln des Originals vertraut sein. Doch wäre er das, hätte er eine solche Übersetzung gar nicht nötig.[ 4 ]
Während interlineare und konkordante Übersetzungen wegen ihrer äußerst eingeschränkten Verstehbarkeit nur für ganz spezielle Zielsetzungen geeignet sind, gibt es gegen das andere Ende des formorientierten Spektrums Übersetzungen, die - bei sachgerechtem Einsatz - für manchen unverzichtbare Dienste leisten. Bei diesem "grammatisch-wörtlichen" Übersetzungstypus ("grammar translation") lehnt man sich zwar bewusst an die sprachliche Form des Originals an: Man gibt gleiche Wörter, Ausdrücke, Konstruktionen nach Möglichkeit bei gleichem Sinn bzw. gleicher Funktion auf gleiche Weise wieder; man verfährt also konsequent (liegt der gleiche Sinn vor, wird gleich übersetzt) und nicht konkordant (was bedeuten würde: Einem bestimmten Originalelement - auch einem mehrdeutigen - steht immer ein und dasselbe Übersetzungselement gegenüber). Gleichzeitig werden aber - wenn auch nur innerhalb eines begrenzten Rahmens - die Sprach- und Stilregeln der Zielsprache beachtet, sodass ein wesentlich höheres Maß an Verstehbarkeit erreicht wird, als dies beim interlinearen und konkordanten Typus möglich ist. Die Revidierte Elberfelder Bibel (1993/94) - ein bewährter Vertreter dieses Typus - zum Beispiel übersetzt Apg 12,13 wie folgt: "Als er aber an die Tür des Tores klopfte, kam eine Magd mit Namen Rhode herbei, um zu öffnen." (vor allem "aber" und "herbei" - hier im Deutschen inhaltlich entbehrlich und für das Verständnis eher hinderlich, weil unnatürlich - sind durch die Grundsätze dieses Typus bedingt).
Dank ihrer Formorientierung und ihrer konsequenten Art der Wiedergabe bietet eine grammatisch-wörtliche Übersetzung dem Leser einen recht guten Einblick in die sprachliche Struktur des Originals. Sie ist ein willkommenes Werkzeug für alle, denen ein direkter Zugang zum Original fehlt, die sich aber mit den Einzelheiten des Textes, etwa dessen Wortgebrauch und Satzbau auseinandersetzen möchten. Dennoch ist auch dieser Typus kein Ersatz für das Original. Für ein wirkliches Verständnis des Originals muss eine solche Übersetzung durch eine oder mehrere deutlicher "kommunikativ" ausgerichtete ergänzt werden. Denn zum einen bleibt auch dieser (zwar eher gemäßigt) formorientierte Typus wegen seiner nur halbherzigen Berücksichtigung der zielsprachlichen Gebrauchsregeln (vor allem im Blick auf die sinnvolle ["kohärente"] Verknüpfung der Sätze zu Texten) in weiten Teilen unnötig schwer verstehbar (dabei kann leicht der falsche Eindruck entstehen, das Original selbst sei so unverständlich formuliert). Zum anderen enthält eine solche Übersetzung an vielen Stellen mehrdeutige Ausdrücke und Konstruktionen, für deren Auflösung jedoch nicht die zielsprachlichen (in unserem Fall deutschen), sondern die originalsprachlichen Regeln hinzugezogen werden müssen, also (gute) Originalsprachkenntnisse erforderlich sind.
Unter den besonderen Übersetzungstypen stehen die formorientierten auf der einen Seite des "normalen" (kommunikativen) Typus.
Auf der anderen Seite begegnen wir Übersetzungen, deren Hauptgewicht auf der Verstehbarkeit für eine spezielle Zielgruppe liegt. Zwar soll auch hier der Originalinhalt möglichst unverfälscht vermittelt werden, doch wichtiger als exakte Übereinstimmung mit den Einzelheiten des Originals ist es, den Inhalt der gewählten Zielgruppe, etwa Angehörigen eines bestimmten Berufs (z.B. Anwälten oder Bergarbeitern) oder einer bestimmten Altersgruppe (z.B. Kindern jüngeren Schulkindern ["Schulbibeln"[ 5 ] mit zahlreichen Auslassungen und Neuformulierungen]), möglichst effektiv, das heißt auf eine Weise zu vermitteln, die sie als Angehörige der jeweiligen Gruppe besonders anspricht, etwa durch das Verwenden gruppenspezifischer Ausdrücke oder auch Umschreibungen ("Paraphrasierungen"), die über das sonst legitime Maß hinausgehen. So nützlich sich solche Übersetzungen für die jeweilige Zielgruppe auch erweisen mögen, so wenig - ganz abgesehen von der eingeschränkten (inhaltlichen) Originaltreue - dürften sie sich jedoch im Normalfall für den allgemeinen Gebrauch eignen.
Es gibt also verschiedene Übersetzungstypen, die sich gegenseitig ergänzen und daher nicht unsachgemäß gegeneinander ausgespielt werden sollten. Da sich jedoch der "normale", der "kommunikative" Übersetzungstyp bewusst an den zentralen Zielsetzungen des Originals orientiert, steht ihm grundsätzlich der höchste Rang zu. Daneben gibt es aber eine Reihe mehr oder weniger wichtiger spezieller Zielsetzungen, die das Vorhandensein besonderer Übersetzungsarten rechtfertigen.
(2. Teil folgt im nächsten Heft)
|
Anschriften |
Alle Texte dürfen für den persönlichen und innergemeindlichen Gebrauch kopiert werden. Jede weitergehende Kopie oder Vervielfältigung bedarf der ausdrücklichen Erlaubnis des Bibelbundes. |